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Minato-no-akebono am 03.12.2021

Die kleinen, einfachen, rosafarbenen Blüten der Kamelie Minato-no-akebono, was übersetzt "Hafen in der Morgendämmerung" heisst, sehen ganz entzückend aus und reihen sich ab Januar an den locker überhängenden Zweigen dicht an dicht aneinander.

Das Laub ist elliptisch, dunkelgrün und an den Rändern gezähnt, der Wuchs ist aufrecht und offen.

Die Knospen sind hellrot mit einem Hauch von mauve, das in der Blütenmitte zu weiss verblasst. Sie ist besonders reichblühend und duftet noch dazu ganz wunderbar.

Dieser Duft begeisterte einen Parfumeur aus Dresden so sehr, dass er aus den Blüten von Minato-no-akebono ein Kamelien-Parfum herstellt, das man während der jährlich im Februar stattfindenden Kamelienschau im Königsbrücker Schloss erwerben kann. Einzigartig.

Details: 

  • Camellia hybrid, Sämling C.lutchuensis x C.japonica Kantô-tsukimiguruma.
  • Züchter: Masaomi Murata, Yokohama City, Japan 1981
  • Blütenform: einfach, klein
  • Blütezeit: Januar bis März
  • Laub: lanzettenartig, mittelgrün, leicht gezähnt
  • Wuchs: aufrecht, locker
Herbstschönheit am 30.November 2021
Herbstschönheit am 25.November 2021

Yuledite meine Advendskamelie

 

Die strahlend hellroten, kleinen, einfachen Blüten mit ausgeprägten, goldgelben Staubgefäßen  sehen entzückend aus und harmonieren sehr schön mit den kleinen, tief dunkelgrünen Blättern. Dieser Sasanqua Sämling blüht von November bis Dezember/Januar und freut sich im Sommer über einen sonnigen Platz, um üppige Blütenknospen anzusetzen. 

Durch ihren zierlichen Wuchs eignet sich Yuletide ideal für einen kleinen Garten oder einen schönen Topf. Wie alle herbstblühenden Kamelien zeichnet sie sich durch eine sehr gute Winterhärte aus und toleriert auch sonnigere Standorte als die Camellia japonica.   

Bienen und andere Insekten freuen sich über diese Futterbar im späten Herbst.

  • Camellia x vernalis
  • Sämling von Hityu sansaqua
  • Blütenform: klein, einfach, gelbe Staubgefäße
  • Blütezeit: Oktober - November/Dezember
  • Laub: schmale, kleine sehr dunkelgrüne Blätter
  • Wuchs: aufrecht, dicht, zierlich
 Blüht seit 16.11.2021
17. November 2021/ Herbstschönheit und Bokuhan
Sasanqua Herbstschönheit /Die Sepalen - Kelchblatt sind nicht sehr häufig bei Sasanquas /10.November 2021
Die Veränderung der Blüten am 12.November 2021
Sämling Sasanqua Nr. 49/ Samen gesteckt 2016, erste Blüte am 08. November 2021
Sämling Nr. 49 erste Blüte 1 am 07.November 2021

Sicherung des Kamelienbestandes

Häufig bilden einzelne Zweige einen zweiten Jahresaustrieb der geschnitten werden muß, dieser eignet sich besonders gut als Steckling. Der richtige Zeitpunkt ist, wenn die Austriebe ihre grüne Farbe verlieren und Olivbraun werden. Damit möchte ich auch meinen Bestand sichern der inzwischen auf 70 Kamelien angewachsen ist. Mir ist dieses Jahr eine schöne Kamelie eingegangen ohne vorher eine Stecklingssicherung gemacht zu haben. Anzuchterde+Wurzelaktivpulver+Seramis+ Stecklinge alles kommt in beschriftete Töpfchen und  kommt dann an ein warmen Platz in das Minigewächshaus bei ca. 25°C und 60% Luftfeuchtigkeit. Und dann warten das die Stecklinge Wurzeln treiben !! 

 

Stecklinge am 03.11.21 geschnitten und eingepflanzt im Minigewächshaus auf der warmen Fensterbank

Samen der Masayoshi geerntet am 31.10.2021

Samen in Töpfen auf der warmen Fensterbank

Kamelien, die Pflanzen mit spektakulären Blüten in der Winterzeit- Kostbarkeiten aus ostasiatischen Gärten

 

Kamelien gehören zu den erlesensten Gehölzen, die uns die Natur geschenkt hat. Was fasziniert die Menschen an dieser Pflanze so? Der Hauptgrund ist sicherlich die Vollkommenheit der Kamelienblüte, die für uns das Idealbild einer Blüte schlechthin verkörpert. Nicht zu vergessen das dunkelgrün glänzende Laub, das stets einen edlen und würdigen Rahmen bietet. Die Heimat der zu den Teegewächsen gehörenden und zu Ehren des Jesuitenpaters G. J. Camel benannten Kamelien liegen in Fernost. In Japan, Nordkorea und Nordchina wachsen die Wildformen in lichten Bergwäldern. Sie überwintern dort unter zumeist hohen Schneedecken, mit der Schneeschmelze setzt die Blütezeit ein. Seit etwa 2000 Jahren werden sie in ihren Heimatländern gezüchtet und kultiviert. 
Die Farben- und Formenvielfalt ist beachtlich. Weiße, rote, rosa, aber auch zweifarbige und neuerdings auch gelbe Blüten begeistern jeden Pflanzenfreund. Ob einfach, halbgefüllt oder gefüllt, groß- oder kleinblütig, mit anemonen- oder rosenförmigen Blütenblättern: für jede Vorliebe ist die passende Kamelie zu finden. Experten bezeichnen Kamelien als winterhart, wenn sie im jeweiligen Klima kurzfristig Frost bis minus 20 Grad überstehen. Dies gilt aber nur für im Garten ausgepflanzte Kamelien, nicht für Kamelien im Topf. Topfkamelien müssen unbedingt im Haus überwintern. Jungpflanzen sind frostempfindlicher als ältere Exemplare.

1) Kamelien sind keine Zimmerpflanzen! 

2) Besonders als Kübelpflanze oder im Garten an einem geschützten Standort ausgepflanzt, fühlen sich Kamelien wohl. Ob im Kübel oder Garten, sorgen Sie in jedem Fall für Winterschutz. 

3) Ideal ist ein Standort mit 2-10°C und hoher Luftfeuchtigkeit. Hierfür eignet sich ein kalter Wintergarten, ein Treppenhaus oder Atrium.

4) Im Freien benötigen Kamelien ab Temperaturen von -5°C einen Winterschutz.

5) Die immergrünen Pflanzen sollten auch im Winter regelmäßig gegossen werden. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass Staunässe schadet und somit zu vermeiden ist.

Wichtig: Unterteller im Winter entfernen und den Topf am besten auf Füßchen stellen, damit das Wasser ablaufen kann!

 

Tipps:

Bei Kamelien, die über den Winter in Töpfen bleiben sollen, ist zu verhindern, dass der Wurzelballen durchfriert.
Lösung: Pflanzen während Starkfrostperioden in Stallungen oder ungeheizte Räume umstellen, alternativ das Gefäß in eine dicke Laubschicht einfüttern.

Bei Kamelien in Gefäßen, als Kübelpflanzen für den Garten oder die Wohnung, treten bei einigen Sorten nicht selten Schäden durch das Abfallen der Blütenknospen auf. Diese Schäden können durch einen Temperaturschock (besonders gefährlich sind höhere Temperaturen), Austrocknung des Wurzelballens, Wechsel in der Lichtintensität und Veränderung des Standortes verursacht werden.

Bereichert auch Ihr Euren Garten mit den ostasiatischen Schönheiten!

 

In Gera auf dem Blumenmarkt 2 schöne Kamelien ohne Namen gesehen und gekauft - sehr gute Qualität, gut durchwurzelt - Spannend wird es wenn sie blühen, was sind es für Kamelien?

Die 'Bokuhan' ist eine alte japanische Sorte von 1719, ein immergrüner Strauch, der für eine Topfkultur interessant ist. Die winzigen, anemonenartigen Blüten haben eine einzelne Reihe rubinroter äußerer Blütenblätter mit einer Ansammlung weißer Blütenblätter in der Mitte. Die Pflanze hat einen aufrechten, offenen Wuchs und feines, sasanquaartiges Laub. Hinweis: Diese Japonica-Kamelie wird normalerweise als "Tinsie" verkauft, aber "Bokuhan" ist der richtige Name. Einer der wichtigsten Aspekte, zumindest für Kamelien, die Blüten mit Stempeln produzieren, ist eine außerordentlich honighaltige Pflanze. An warmen Wintertagen haben die Bienen dieses Nahrungsreservat im Visier. Darüber hinaus ist es einer der widerstandsfähigsten immergrünen Sträucher. Sein langsames Wachstum und seine mäßige Entwicklung eignen sich gut für kleine Gärten und Kübelkultur. Sie ist winterhart bis -15 °C. Einfach anzubauen in kühlen oder feuchten Klimazonen, im Halbschatten, in eher sauren Böden. Zum Wiederentdecken!

Bokuhan die erste Blüte am 30.09.2021 das war eine Überraschung!!
Bokuhan, zweite Blüte am 07.11.2021

Contessa Paolina Maggi am 04.06.2021

Tama-no-ura

Tama-no-ura wurde erst 1947 in den Wäldern in Tama-no-ura, auf der Insel Fuku'e des Goto Archipels in Japan entdeckt. 1979 wurde sie von Nuccio`s Nursery in die westliche Welt eingeführt. 

Die einfache Blüte ist mittelgroß und glockenförmig. Ihre sechs rosaroten Blütenblätter sind jeweils weiß umrandet. Die zylindrischen Staubgefässe haben weiße Filiamente. Sie blüht von Februar bis März. Ihre gezahnten Blätter sind schmal-lanzettenartig  und von einem schönen dunkelgrün. Ihr Wuchs ist aufrecht und ausladend.

 

erste Blüte am 22.03. 2021
letzte Blüte am 26.05.2021 leider nicht weiß umrandet
Debbie am 24.05.2021
Black Lace am 24.05.2021
Bernhardt Lauterbach am 22.05.2021
Coquetti am 22.05 2021
die letzte Blüte von Pit Pit Fischer
Hagoromo am 08.05.2021
Matterhorn am 08.05.2021
Kramers Supreme am 08 05.2021
Debbie am 08.05.2021
Prof. Fillipo Parlatore am 30.04.2021
Bonomiana am 26.04.2021
Pit Pit Fischer am 20.04.2021
Black Lace am 20.04.2021
Debut am 20.04.2021
Oki no nami und Coquetti am 20.04.2021
Nadia am 18.04.2021
Masayoshi am 18.04.2021
Debbie am 17. April 2021
Kokuryü Black Dragon (schwarzer Drache ) am 14.04.2021
Sämling Nr. 42 vom 12.04.2021
Im Gewächshaus am 09.04.2021
Hagoroma 02.04.2021
Black Lace aufgeblüht am 26.03.2021
Matterhorn aufgeblüht am 26.03.2021
Blühwunder Yuledite am 09.03.2021
Coquetti am 09.03.2021
Pit Pit Fischer am 06.03.2021
Blühwunder Seidenstern 30 Blüten am 06.03.2021
Benida Kaigura 2015 von Madeira mitgebracht
Transnokoensis am 28.02.2021
Waterhouse und Bokuhan am 28.02.2021
Bokuhan erste Blüte am 19.02.2021
Dr. Burnside am 19.02.2021
Yuris Yellow erblüht am 14.02.2021
Loki Schmidt am 13.02.2021
Minato-no-ake-bono am 09.02.2021
Minato-no-ake-bono unten Dagmar Berghoff
die doppelte Loki am 04.02.2021
Dagmar Berghoff am 29.01.2021
Chandlers elegans am 25.01.2021

Loki Schmidt

Hannelore Loki Schmidt, Ehefrau des deutschen Altbundeskanzlers Helmut Schmidt, wurde Namensgeberin. Sie war Biologin und Amateur-Botanikerin und gründete 1976 die Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen. Aus der Kreuzung von Camellia japonica "Akebono"x Camellia pittardii gewann Peter Fischer diese Hybride. Blühte erstmals 1990.

14. Januar 2021 eine wunderschöne Kamelie

Patricia Short

Camellia japonica "Patricia Short"(ehem. Präsidentin der ICS aus England) Die Pflanze ist hervorgegangen aus Camellia japonica "Roma Risorta" Mutter und Camellia japonica "Snow Chan" Vater. Entstanden bei Walter Klotz Egelsbach, erste Blüte 2007. 

 

Patricia Short am 23.01.2021

Hime Botan

Die zarten weissen Blüten haben einen leicht rosafarbenen Schimmer an den Blütenrändern und sind rosenförmig bis gefüllt. Ihre attraktiven Blätter sind leicht silbrig panaschiert, was bei Kamelien eine Besonderheit ist. Der Neuaustrieb im Frühjahr ist rötlich gefärbt.

Hime Botan gehört zu den herbstblühenden Kamelien, die duften. Sie zeichnet sich durch eine gute Winterhärte aus, toleriert auch sonnige Standorte, wenn der Wurzelbereich kühl und feucht gehalten wird und ist weniger empfindlich bei kalkhaltigen Böden. 

Hime Botan 16.12.2020

Chandlers Elegans

Sie entstand 1823. Ein englischer Gärtner namens Alfred Chandler hat sie aus Samen gezogen. Die Mutter war eine Camellia japonica 'Anemoniflora'.

Chandlers Elegans 11.12.2020
Minato-no-akebono 11.12.2020 (Sonnenröte im Hafen)
Die dritte Blüte der Minato-no-akebono am 06.11.2020

Yuledite meine Advendskamelie

 Blüht seit 01.12.2020

Die strahlend hellroten, kleinen, einfachen Blüten mit ausgeprägten, goldgelben Staubgefäßen  sehen entzückend aus und harmonieren sehr schön mit den kleinen, tief dunkelgrünen Blättern. Dieser Sasanqua Sämling blüht von November bis Dezember/Januar und freut sich im Sommer über einen sonnigen Platz, um üppige Blütenknospen anzusetzen. 

Durch ihren zierlichen Wuchs eignet sich Yuletide ideal für einen kleinen Garten oder einen schönen Topf. Wie alle herbstblühenden Kamelien zeichnet sie sich durch eine sehr gute Winterhärte aus und toleriert auch sonnigere Standorte als die Camellia japonica.   

Bienen und andere Insekten freuen sich über diese Futterbar im späten Herbst.

  • Camellia x vernalis
  • Sämling von Hityu sansaqua
  • Blütenform: klein, einfach, gelbe Staubgefäße
  • Blütezeit: Oktober - November/Dezember
  • Laub: schmale, kleine sehr dunkelgrüne Blätter
  • Wuchs: aufrecht, dicht, zierlich

Die Kamelie gehört zur gleichen Familie wie die Tee-Pflanze. Sie kam nach Europa, da die Chinesen anstatt Teepflanzen Kamelien lieferten. Zur Familie der Kamelie gehören über hundert Arten aus China, Japan, Vietnam und Korea. Die Hauptart ist die Kamelie japonica, deren Wildstandort kaum bekannt ist.In China und Japan wurden sie schon lange vor Christus in den Tempeln und Herrscherhäusern gepflanzt. In Japan wurden fast ausschliesslich einfachblühende Sorten gezüchtet und es wurde besonders auf die Vermehrung der weiblichen Blütenteile (Staubgefässe) Wert gelegt.In China dagegen bevorzugte man mehr die gefüllten Blüten. Die meisten Kamelien Sorten entstehen spontan (durch Sport) an einer Pflanze, andere wiederum durch Aussaat. Wer neue Sorten in die Tempel oder Herrscherhäuser brachte, wurde durch eine Anstellung oder durch Geschenke besonders belohnt, was die Leute dort besonders anspornte. Nicht nur Kamelien, auch andere Pflanzen kamen so in diese Stätten. Beliebt waren vor allen die weissblühenden Pflanzen. Weiss ist in China heilig.

 Text: Baumschule Eisenhut

15.11.2020
Hime Botan am 17.11.2020
Hime Botan am 14.11.2020
Hime Botan am 11.11.2020
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