Madeira Gesamtfläche 795 km² Einwohner 265.000.

Die Inselgruppe Madeira ist ein Archipel im Atlantik, gelegen etwa 600 km vor der afrikanischen Nordwestküste und 1000 km südwestlich von Lissabon. Die fünf Inseln der Gruppe gehören politisch zu Portugal. Hauptstadt von Madeira ist Funchal mit etwa 100.000 Einwohnern. Neben der Hauptinsel Madeira mit 736 km² ist nur noch die wesentlich kleinere Insel Porto Santo (42 km²) besiedelt. Die drei kleinen, unbewohnten Inseln Ilhéu Chão, Deserta Grande und Bugio bilden den Archipel der Ilhas Desertas („Wüsteninseln“) mit 14,21 km² Gesamtfläche. Gemeinsam mit den etwa 280 km südlich gelegenen Ilhas Selvagens bildet die Inselgruppe Madeira die Autonome Region Madeira.

Madeira verfügt über mehrere Mesoklimata. Im Norden der Insel regnet es häufig, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Insel im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindgürtel. Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost. Er entsteht vor der Küste Portugals und zieht in Richtung auf die Kapverdischen Inseln. Dieser Wind bringt Feuchtigkeit mit sich und verursacht hohe Wellen an der Nordküste und oft, besonders morgens, unbeständiges Wetter an der Ostseite der Insel. Bei westlicher Windrichtung kann es im Osten der Insel sonnig und trocken sein, während es im Süden und im Westen regnet. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur schwankt zwischen 19 Grad im Januar und Februar und 26 Grad im August und September. In ausgeklügelten, offenen Bewässerungsanlagen, den Levadas, wird Wasser aus dem regenreicheren Norden in den Süden, zu den Plantagen und Gärten, geführt.

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